übel

„Wie faszinierend ich es finde, dass ich mitten in all dem Scheiß so viel Lebensfreude lebe und erlebe.“ Drei Tage ist es her, dass ich diesen Satz schrieb, und ich lese ihn immer wieder und frage mich, ob er aus einem anderen Universum oder Zeitalter stammt.

Wo nur ist die beschriebene Lebensfreude? Mehr als 10 Minuten sind vergangen, seit ich diese paar Buchstaben in den Rechner getippt bekomme. Immer wieder und wieder fallen mir die Augen zu. Dieser Zustand ist schwer erklärbar. Ein Glas Orangen-Schweppes soll mir mit seinen Bitterstoffen Erleichterung verschaffen. Einer von vielen Versuchen.

Ist das jetzt meine Perspektive? Zwischen zufallenden Augenlidern und Übelkeitsattacken meine Tage fristen? Ja, heute ist ein wirklich trüber Tag bei herrlichstem Sonnenschein.

 

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